Lesen ist gesund, sagt die Yale Universität

Bewegung, Fitness und Heilkunde

Beitragvon gemwriter am 11. März 2017 10:16

Für mich war das schon immer so. Lesen hat mein Leben erfüllt, seit ich die Magie der Buchstaben kennenlernen durfte. Begeistert verschlingen wir einen unterhaltsamen Roman, erregen unsere Gefühle mit einer Liebesgeschichte, zittern bei einem spannenden Krimi oder Thriller, reizen unsere Angst in horrenden Fantasy-Geschichten aus. Hauptsache, wir sind für ein paar lange Minuten oder gerne auch Stunden, abgeschirmt von der Umwelt, eingetaucht in unser Kopfkino. Wir wollen mit den Protagonisten fühlen, uns identifizieren, am Ende (be)urteilen.
Wir lesen aus Leidenschaft, aus Langeweile, aus Neugierde. Nun haben wir aber auch die Bestätigung, dass diese doch so unauffällige Nebenbeschäftigung unserer Gesundheit äußerst gut tut, auch wenn wir uns dabei kaum bewegen. Dafür tun es unsere Gehirnzellen!
Die renommierte Elite-Universität in Yale hat eine Studie herausgebracht, die unser Hobby zu einem effizienten Lebenselixier nobilitiert: Wer mehr als eine halbe Stunde am Tag liest verlängert sein Leben um mindestens zwei Jahre! Denn, so ergab die langjährige Untersuchung, beim Lesen bewegen wir unser Gehirn. Durch das Kopfkino kommen alle unsere grauen Zellen in Bewegung, Die Gefühle können ruhig mal auf der Achterbahn fahren, das ist wie eine Kneippkur für das Gehirn. Es wird aufgefrischt, bleibt fit und entwickelt einen ausgeprägten Anti-Stress-Effekt.
Die Studie bringt jedoch noch mehr Fakten hervor: Schon bei Kleinkindern soll sich alleine vom Vorlesen der Geschichten ein sozialeres Verhalten entwickeln. Toleranz und Mitgefühl prägen die Kids, deren Erziehung die Schönheit der Bücher und die daraus entstehende Lektüre schon von Anfang an miteinbezieht.
Also, kann man nicht früh genug damit beginnen! Deshalb holt euch doch gleich diese wohltuende, wissenschaftlich bewiesene Medizin in eurer Bibliothek oder bei eurem Lieblings-Buchhändler. Ach ja, es geht um Bücher, nicht um Zeitschriften oder Zeitungen. Letztere sind voller Infos und aktivieren nicht so sehr das Kopfkino, sondern zerren eher an den Nerven.
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Beitragvon zorro am 16. März 2017 19:16

Sehr interessant! Leider komme ich kaum zum Lesen (abgesehen von Zeitung usw.)...nehme mir jahr zu jahr vor, mehr zu lesen, bleibe dann aber immer beim Fußball im TV hängen.
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Beitragvon katocat am 23. März 2017 20:59

Klar sagen die das in Yale, wären ja schön blöde wenn nicht! XD
Nein, aber ich verstehe voll was du denn meinst, Lesen ist einfach eine andere Welt, regt an und auf, macht traurig und glücklich, was wären wir ohne Bücher.
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