Die Zeit zwischen den Jahren

Gefühle und Gedanken

Beitragvon gemwriter am 28. Dezember 2016 09:11

Jetzt kommt die Zeit zwischen den Jahren. Eine Art Niemandsland. Der Alltag ist aus dem Rhythmus gekommen. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr laden zur Besinnlichkeit ein. Gerne holt man sich noch einmal die Erinnerungen an das ablaufende Jahr hervor. Erfolge werden mit den weniger schönen Erfahrungen aufgewogen. Leistungen sollen sich mit den Niederlagen die Waage halten. Was kann ich besser machen? Wo kann ich ansetzen? Kaum jemand kann der Versuchung entkommen, mit einem neuen Jahr neue Hoffnungen zu hegen, neuen Projekten eine reelle Chance zu geben. Oder gar alte Zöpfe abschneiden, Unnützes hinter sich lassen. Endlich Entscheidungen treffen, die schon längst überfällig gewesen sind. Den Mut zu neuen Schritten wagen.
Man braucht dazu keine „Reset-Taste“. Es genügt schon, alte, weise Regeln zu beachten und wahrzunehmen oder sie wieder aufzufrischen. Passend genau in dieser Periode des Jahres liegen die Raunächte. Zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar setzen sich ungewöhnliche Kräfte frei. Die Luft schwingt energiereich. Überhaupt sollte man in dieser Periode der Raunächte vorwiegend positiv denken, positiv handeln und weitgehend versuchen, auch nur positive Sätze zu formulieren. Demnach soll Streit und Diskussion vermieden werden. Ärger und Unruhe kann sich eine Auszeit nehmen.
Wir stärken uns mit dieser freigesetzten Power und profitieren von der Großzügigkeit der Urwelten, genießen die angenehme lauwarme Luft und atmen sie tief ein. Wir lassen das alte Jahr los. Versucht doch mal, nur das Positive mitzunehmen. Alle schlechten Erfahrungen und negativen Erlebnisse überlassen wir der dunklen Vergangenheit. Diese Tage laden uns ein. Nehmen wir die Gelegenheit auch wahr und tun endlich etwas für uns.
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